Wird mehr Alkohol in der Corona Pandemie konsumiert?

Der Eindruck in den sozialen Medien könnte leicht entstehen. Gerade in den ersten Wochen gab es witzige Memes und Sprüche, die den Alkoholkonsum während einer weltweiten Krise schon etwas sehr glorifizierten. Und dabei sollte uns immer klar sein, dass gerade Krisen, seien es weltweite oder die eigenen, und Alkohol tatsächlich keine gute Kombination sind.

In der Umfrage des Global Drug Survey gaben knapp über die Hälfte der Befragten an, dass Ihnen die Pandemie Ihnen Angst und Sorge bereitet. Unter den deutschen Teilnehmenden konnte man tatsächlich einen leichten Anstieg des Alkoholkonsums erkennen. Etwa 40 Prozent der Teilnehmenden berichteten, an mehr Tagen in der Woche Alkohol zu trinken, als vor der Pandemie. Etwa jeder Fünfte gab an, wenn er trinkt, mehr als fünf alkoholische Getränke zu sich zu nehmen und jede vierte Befragte gab an, während der Kontaktbeschränkungen schon früher am Tag, den ersten Drink zu nehmen. Mehr Zeit und Langeweile wurden als Gründe angegeben.

Etwa ein Viertel der Befragten gab allerdings an eher weniger Alkohol zu konsumieren, da durch fehlende Veranstaltungen und Bar-Besuche einfach die Gelegenheiten fehlten. Auch in Beziehungen werden nicht unbedingt mehr Spannungen wahrgenommen.

Dennoch: Vor allem dann, wenn es schon vor der Corona-Krise immer wieder Spannungen mit Nahestehenden gab, berichteten Befragte häufiger von verbalen Angriffen, sexuellem Missbrauch oder Gewalt, vor allem Frauen. Immer wieder war missbräuchliches Verhalten verbunden mit Alkohol.

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