Projekt Familienorientierte Suchtarbeit Start 2019

Das Projekt Familienorientierte Suchtarbeit zur Stärkung elterlicher Kompetenz möchte ein Rahmenkonzept, wie auch ein Modul für das einrichtungsinterne Qualitätsmanagment zur Beratung und Behandlung von suchtkranken Menschen in Elternverantwortung und die Stärkung ihrer Erziehungskompetenzen, entwickeln. Dieses wird gemeinsam mit Pilotberatungsstellen erarbeitet, koordiniert, erprobt und ausgewertet. Begleitet und fachlich unterstützt wird das Projekt durch einen Beirat und eine Arbeitsgruppe Qualitätsmanagement.Das Projektvorhaben zielt darauf ab, die Beratung, Begleitung und Behandlung von Suchtkranken in Elternverantwortung im Sinne einer familienorientierten Suchtarbeit weiterzuentwickeln.

Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Gesundheit. Es ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem GVS und dem Deutschen Caritasverband.

  1. Projektphase:

Juli/August 2019: Erfassen der Bedarfe suchtbelasteter Familien und Zusammentragen der Erfahrung vorangegangener Projekte

September 2019: Akquise von Pilotberatungsstellen, dem Projektbeirat und der Arbeitsgruppe QM, Erstellen eines Entwurfes für das Rahmenkonzept

Oktober/November 2019: Vernetzungstreffen der Pilotberatungsstellen

Dezember 2019: erstes Treffen des Fachbeirates

Dezember 2019: Vorbereitung auf die Erprobungsphase in 2020

Februar 2019: erstes Treffen der QM-Arbeitsgruppe

Die darauf folgenden Projektphasen beinhalten die Erprobung und Weiterentwicklung des Rahmenkonzeptes, die Erstellung des Moduls „Elternkompetenz“, die Initiierung geeigneter Vernetzungsstrukturen sowie die Sicherung der Nachhaltigkeit des aufgebauten Projektergebnisses.

Ziele des Projekts

  • Entwicklung eines Rahmenkonzepts für eine familienorientierte Suchtarbeit mit Fokus auf die Zielgruppe „suchtkranke Eltern“
  • Erprobung des Rahmenkonzepts durch interessierte Einrichtungen, deren Unterstützung und Begleitung sowie Koordinierung und Auswertung der Erfahrungen
  • Initiierung und Unterstützung von geeigneten Vernetzungsstrukturen zwischen und innerhalb von Suchthilfe, Kinder- und Jugendhilfe, Jugendsozialarbeit und Erziehungsberatung
  • Ableitung von qualitätsbasierten Angeboten für die Zielgruppe „suchtkranke Eltern“ zur Darstellung der zielgruppenspezifischen Kompetenzen im Rahmen von Hilfen zur Beratung und Behandlung

Die (Zwischen-)Ergebnisse, fachlichen Impulse, die Auswertung der praktischen Erfahrungen in der Umsetzung vor Ort, die  Konzeption und die Qualitätsmerkmale für eine familienorientierte Suchtarbeit  werden im Rahmen des Projekts dokumentiert und so aufbereitet, dass sie von anderen Einrichtungen (auch anderer Trägerverbände) genutzt werden können. Insgesamt sechs Fachstellen Sucht werden in das Projekt einbezogen und arbeiten aktiv an der Realisierung der Projektziele mit.