Tabakwerbeverbot in Deutschland

Plakatwerbung für Rauchen soll ab 2022 schrittweise verboten werden.

„Tabakkonsum ist der größte vermeidbare Krebsrisikofaktor unserer Zeit. Und laut Deutschem Krebsforschungszentrum gibt es einen kausalen Zusammenhang zwischen Tabakwerbung und einem erhöhten Tabakkonsum. Wäre dem nicht so, würde die Tabakindustrie nicht so viel Geld in die Werbung stecken. Allein für die Außenwerbung auf Plakatwänden und an Haltestellen gibt sie jährlich knapp 100 Millionen Euro aus. „Die Außenwerbung auf Plakaten hat Einfluss auf das Rauchverhalten, insbesondere bei Jugendlichen“, heißt es auch im jüngsten Drogenbericht der Bundesregierung.“(Quelle: Süddeutsche Zeitung )

Der Beschluss wird von Experten als deutlich zu spät wahrgenommen. Tatsächlich ist Deutschland das letzte EU Land, dass ein Tabakwerbeverbot beschließt. Ganz konkret bedeutet das, Tabakwerbung ist nur noch an Außenwänden oder Schaufenstern des Fachhandels gestattet und die Werbung für Tabakwaren oder ähnliche Produkte ist im Kino nur noch für Filme ohne Jugendfreigabe möglich. Beim Gesetzesentwurf wird stufenweise vorgegangen und bis zum Jahr 2024 ist dann auch die Werbung für Elektrozigaretten von den Verboten bzw. Einschränkungen betroffen.

Trotz der Kritik vieler Experten ist man sich ebenso sicher, dass dies ein wichtiger Schritt für die Gesundheitsförderung ist.

Berichterstattung des Bundestags

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