Schutz durch Kooperation

Nachdem in diesem Jahr bereits in drei Berliner Bezirken die „Kooperationsvereinbarung zum Schutz von Kindern suchtkranker Eltern vor der Gefährdung des Kindeswohls“ zwischen den bezirklichen Jugend- und Gesundheitsämtern sowie den Trägern der Suchthilfe unterschrieben wurde, folgte jetzt auch der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf.
Die Bezirksstadträtin für Jugend, Familie, Schule, Sport und Umwelt, Elfi Jantzen und Carsten Engelmann, Bezirksstadtrat für Soziales und Gesundheit unterzeichneten mit den vier im Bezirk tätigen Suchthilfeträgern am 30. Mai einen Kooperationsvertrag, der gemeinsam vom Jugendamt,Gesundheitsamt und den Suchthilfeträgern erarbeitet wurde.

Ziel der Kooperationsvereinbarung ist die verbindliche Gestaltung der Zusammenarbeit und Aufgabenwahrnehmung im Rahmen des Kinderschutzes, um die Gefährdung von Kindern suchtkranker Eltern und von zu erwartenden Kindern suchtkranker Schwangeren frühzeitig zu erkennen und um schnell, professionell und angemessen Hilfe anbieten und zum Schutz der Kinder intervenieren zu können.

Aktuell bestehen jetzt in 9 der 12 Berliner Bezirke verbindliche Kooperationsvereinbarungen: Marzahn-Hellersdorf, Berlin-Mitte, Neukölln, Tempelhof-Schöneberg, Lichtenberg, Treptow-Köpenick, Friedrichshain-Kreuzberg, Spandau, Charlottenburg-Wilmersdorf.
In den anderen Bezirken laufen die Abstimmungen zwischen den beiden Bereichen für den Abschluss einer Vereinbarung.

„Grundsätzlich kann eingeschätzt werden, dass sich die Zusammenarbeit und die Verständigung in allen Bezirken intensiviert hat und sich vielfältige gemeinsame Aktivitäten entwickelt haben“, so Frau Eichler vom Landesjugendamt.

Hilfe finden Familien mit Suchtproblematiken hier: 

http://kinderschutznetzwerk-berlin.de/ger/start/downloads/100217_Bestandsaufnahme_Angebote.pdf

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