Durchatmen erlaubt, dennoch die Krise bleibt.

Es fühlt sich alles wieder etwas freier an. Die Straßen sind wieder voller, die Cafés wieder besiedelt und alles fühlt sich ein stückweit normaler an. An die Masken im Supermarkt und auch beim Personal in der Gastro, kann man sich erstaunlich schnell gewöhnen. Und so erwischen wir uns sicher alle einmal mehr oder weniger, es fast zu vergessen. Die Krise ist nicht vorbei. Durchatmen und sich erholen ist wichtig und dennoch ist zu viel vergessen vor allem gefährlich. In der Großstadt Melbourne in Australien kam es nun zum erneuten Lockdown. Die Gastro macht wieder dicht, das Klopapier ist wieder ausverkauft und die Menschen sind wieder im Home Office. Es scheint ein Rückschritt. Doch haben wir auch die Chance aus den bisherigen Erfahrungen zu lernen und somit gestärkt in und durch die Krise zu gehen. Und vor allem nicht die zu vergessen, die in der Krise gerne untergehen. Gerade die Schwächsten in der Gesellschaft sind seit einigen Monaten sehr nachhaltig von den Auswirkungen dieser Veränderungen troffen. Die Zunahme an innerfamiliären Krisen und Eskalationen, die Zunahme von häuslicher Gewalt und die Zunahme an Körperverletzungen bei Kindern ist bereits zu verzeichnen. Deswegen die Zeit zum durchatmen nutzen, Kräfte sammeln und die auffangen, die vor allem das analoge in der sozialen Arbeit benötigen, um die Krise zu durchstehen.

Ein anschaulicher Artikel zum Thema ist HIER zu finden. 

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.