Abschlussbericht der Arbeitsgruppe Kinder psychisch kranker Eltern

Am 22. Juni 2017 hatte der Deutsche Bundestag die Bundesregierung beauftragt, für einen befristeten Zeitraum eine interdisziplinäre und interministerielle Arbeitsgruppe einzurichten. Das im März 2018 eingesetzte Gremium beendet nun seine Arbeit mit 19 konsentierte Empfehlungen – basierend auf Kernthesen zu bedarfsgerechter und flächendeckender Ausgestaltung von Leistungen und altersgerechten Zugängen, Zugänglichkeit zu präventiven Leistungen, stärkerem Ineinandergreifen von bestehenden Hilfs- und Unterstützungsangeboten und zur Entwicklung spezifischer Qualitätskriterien für Angebote und Hilfen.

Das Arbeiten an den Schnittstellen, die Ergebnisse der Leuchtturmprojekte mit einzubeziehen und somit förderliche Rahmenbedingungen zu erarbeiten, gehörte zu den zentralen Aufgaben der Arbeitsgruppe. Ebenso ging es stark darum, auch das Vernetzen der verschiedenen Akteure mitzudenken und die Regelungslücken, die hier im System vorhanden sind zu ermitteln.

In der Arbeitsgruppe waren drei Ministerien vertreten: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (federführend), Bundesministerium für Gesundheit, Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie die Drogenbeauftragte der Bundesregierung. Der AG gehörten 48 Expert*innen der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Gesundheitshilfe an, die von den beteiligten Bundesministerien berufen wurden.

Am 16. Dezember 2019 wurde der Abschlussbericht der Arbeitsgruppe Kinder psychisch kranker Eltern dem Deutschen Bundestag zugeleitet und auf deren Seite veröffentlicht.

Abschlussbericht der AG KpkE

Auf der Website finden Sie auch weitere, spannende Informationen rund um die Arbeitsgruppe und deren Leuchtturmprojekte.

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